Praxis-Handbuch Schlaganfall: Das Leben danach

Experten-Tipps für Menschen mit Schlaganfall und anderen Schäden des zentralen Nervensystems.

Die fünfte Buch-Ausgabe 2018 hier auf dieser Website kostenlos lesen.
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Inhaltsverzeichnis

1. Plötzlich ist alles anders - die Akutphase
1.1 Schnell muss es gehen!
1.2 Vorsorge (Sekundärprävention)
1.3 Im Akut-Krankenhaus
1.3.1 Schluckstörung
1.3.2 Sprech- und Sprachstörung
1.3.3 Der spastische Spitzfuß
1.3.4 Musiktherapie
1.3.5 Dekubitus
1.4 Nach dem ersten Schock: Wie geht’s jetzt weiter?
1.4.1 Rehabilitation
1.4.2 Gesetzliche Betreuung und Vorsorgevollmacht

2. In der stationären Rehabilitation
2.1 Motivation ist alles!
2.2 Üben, üben, üben ...
2.2.1 Therapie-Methoden (neurophysiologische Krankengymnastik)
2.2.2 Selbstheilung, Hypnotherapie, Musiktherapie, Meditation
2.2.3 Wie gewonnen so zerronnen ...
2.2.4 Fähigkeits-Bewertung nach dem Barthel-Index
2.3 Haben die Ärzte immer recht? Der kritische Patient
2.4 Wie geht es nach der Reha weiter?
2.4.1 Die Finanzen: Krankengeld, Erwerbsminderung
2.4.2 Pflegegrad beantragen
2.4.3 Pflegegeld oder Pflege-Sachleistung?
2.4.4 Ist die Wohnung bereit?
2.4.5 Sofort benötigte Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel
2.4.6 Ambulante Therapien und Therapiegeräte

3. Mit der Behinderung leben
3.1 Grad der Behinderung (GdB), Sozialgesetzbuch
3.2 Schwerbehindertenausweis, Parkausweis
3.3 Die Macht der Psyche: Bewältigung und Depressionen
3.4 Langfristig benötigte Hilfsmittel
3.4.1 Rollstuhl
3.4.2 Hilfen für den Transfer zw. Rollstuhl, Bett und Toilette
3.4.3 Lagern und Umlagern im Bett
3.4.4 Kommunikationshilfen
3.4.5 Alltagshilfen
3.4.6 Versicherungen für Hilfsmittel
3.5 Erforderliche Umbauten in der Wohnung, Zuschüsse und Finanzhilfen
3.6 Verhinderungs- und Kurzzeitpflege, Betreuungs- und Entlastungsleistungen
3.7 Assistenz und Persönliches Budget
3.8 Maßnahmen gegen Spastik
3.9 Was tun gegen Muskel- und Knochenschwund?
3.10 Die optimale Ernährung – nicht nur für Behinderte
3.11 Was tun bei Verdauungsproblemen?
3.12 Sex mit Behinderung
3.13 Überblick: Vitalstoffe zur Nahrungsergänzung
3.13.1 Dringend benötigte Vitalstoffe
3.13.2 Vitalstoffe und Medikamente für spezielle Zwecke
3.14 Kleidung für Rollstuhlfahrer
3.15 Mit Behinderung im Auto unterwegs
3.16 Urlaub im Rollstuhl
3.17 Beschäftigung, Zeitvertreib, Lebensqualität
3.18 Behinderung in der Steuererklärung

4. Perspektiven für das Alter
4.1 Behinderung im Alter
4.2 Wie lange kann das gutgehen?
4.3 Der selbstbestimmte Tod
4.3.1 Die Patientenverfügung
4.3.2 Selbstmord
4.3.3 Alternativen zum Selbstmord

5. Bild- und Quellennachweis


Vorwort zur fünften Ausgabe 2018

In diesem Handbuch finden Menschen mit einer erworbenen Körper-Behinderung handfeste Praxis-Tipps, kombiniert mit fundiertem Experten-Wissen. Der Einstieg in den neuen Lebensabschnitt als Behinderter wird dadurch enorm erleichtert. Aber auch langjährig Behinderte entdecken hier Informationen, die selbst »alten Hasen« das Leben erträglicher machen. Der Text beschränkt sich auf die wesentlichen Informationen, in Alltagssprache, ohne viel »Drumherum-Gerede« und ohne unverständliches Mediziner-Deutsch.
 In jeder Minute geraten Dutzende von Menschen in eine Situation, die ihr weiteres Leben völlig verändert: Unfall oder Schlaganfall (Hirninfarkt, bzw. Hirnblutung) – einhergehend mit einer Schädigung von Hirn oder Rückenmark. Oder man erleidet die Amputation von Gliedmaßen. Diese Ereignisse führen zu starken Beeinträchtigungen, bzw. zu Lähmungen. Die Folge ist möglicherweise ein weiteres Leben im Rollstuhl. Mit bislang unbekannten Problemen, Bedürfnissen und Herausforderungen.
 Ein großes Problem in der neuen Lebenssituation ist in vielen Fällen die Beschaffung von Informationen über Therapien, Hilfsmittel, Finanzhilfen usw. Die Ärzte, Therapeuten und Hilfsmittelberater haben nur selten den kompletten Überblick und beraten oft entsprechend lückenhaft. Im nachfolgenden Text werden viele wichtige Informationen knapp und übersichtlich zusammengefasst. Das letzte Kapitel befasst sich mit der letzten Lebensphase und mit dem Sterben. Es geht auch darum, wie man einen begonnenen Sterbeprozess selbstbestimmt abkürzen kann. Das sind wichtige Themen, die eben auch zum Leben gehören. Viele Schlaganfall-Patienten sind jedoch psychisch labil und/oder von Depressionen betroffen. Für solche Menschen kann die Lektüre dieses Abschnitts sehr belastend sein.
 Jeder Fall ist anders. Deshalb kann dieses Buch lediglich ein Kompass sein, der die Richtung anzeigt zur Bewältigung der neuen Lebenssituation. Diese Informationen und Erfahrungen ergänzen deshalb nur den fachlichen Rat von Ärzten und Therapeuten.
 Die Informationen in diesem Buch wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Dennoch kann für ihre Richtigkeit keine Garantie übernommen werden. Für die im Text beschriebenen Maßnahmen übernehme ich keine Haftung. Ihre Nachahmung liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers.
 Herzlichen Dank an Dr. Susanne Ruhland-Rapps (Fachärztin für Psychotherapie und Psychiatrie) für die fachliche Beratung.
 Vielen Dank auch an die Leser der ersten vier Ausgaben, die mit ihren engagierten Rückmeldungen beigetragen haben zu den Ergänzungen dieser Ausgabe.

Rainer Schulze-Muhr
Dipl.-Wirt.-Ing. (FH)
Januar 2018

Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. Bitte per E-Mail an: post@schulze-muhr.de

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